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Bearbeitbarer Ebenen-Export für Listingbilder

Die kurze Antwort

Ein Klick und 0,5 Credits machen aus einem flachen Bild Textobjekte über einer neu gemalten, textfreien Platte: Headlines, Bildtexte, Badge-Wörter, Preise und Maße werden bearbeitbar, jede weitere Änderung ist gratis. Foto, Hintergrund, Icons und Linien bleiben in der Platte flach. Exportiert wird als PNG, SVG und PSD mit 2160×2160 — lebenden Text hält nur das SVG.

Ein Graflio-Bild kommt zunächst als flaches Quadrat mit 1024 px, wie jedes KI-Bild. Interessant ist der nächste Schritt: im Studio öffnen, für einen halben Credit „Text bearbeitbar machen“ auslösen, und jede Headline, jede Bildunterschrift, jedes Wort auf einem Badge und jede Maßangabe löst sich vom Bild und wird zu einem echten Textobjekt über einem neu gemalten, textfreien Hintergrund. Ab da kostet Umschreiben nichts mehr. Diese Seite sagt, was zum Objekt wird, was Pixel bleibt und was jeder Export behält.

Was hier eine Ebene ist

Das Bildmodell liefert ein einziges flaches Raster. Es im Studio zu öffnen kostet nichts und verändert nichts: Das Bild wird zum Hintergrund einer quadratischen Arbeitsfläche mit 1080 px, und eigene Texte, Formen und Zeigerlinien lassen sich sofort darauflegen.

Den Charakter der Datei ändert erst „Text bearbeitbar machen“. Der Schritt schickt die flachgerechnete Arbeitsfläche an Ideograms Modell layerize-text, das zwei Dinge zurückgibt: eine Hintergrundplatte, auf der jeder Buchstabe entfernt und übermalt wurde, und pro Textstück einen Block mit Position, Rahmen, Schriftgröße, Farbe, Ausrichtung, Zeilenabstand und dem Namen der verwendeten Schrift. Graflio baut jeden Block als Textobjekt nach, führt den Schriftnamen auf eine Familie zurück, lädt sie und setzt das Objekt an genau die Koordinaten, aus denen es stammt. Das Ergebnis sieht aus wie das Ausgangsbild und verhält sich wie ein Dokument.

Ein Aufruf erledigt das ganze Bild, deshalb sind die Kosten planbar: 0,5 Credits, bei Paketpreisen rund 17 Cent. Die mitgeschickte Anweisung beschreibt ausdrücklich eine textreiche Infografik, denn ohne sie hebt das Modell gern nur die Headline und lässt das Kleingedruckte liegen. Bei sehr dichten Bildern kann trotzdem ein Block übrig bleiben; ein zweiter Klick holt ihn nach.

Bearbeitbar, flach, und die Grenze dazwischen

Nach dem BearbeitbarmachenSo änderst du es
Headline, SubheadlineTextobjektKlicken und tippen — gratis
Feature-Texte, Icon-BeschriftungenTextobjektKlicken und tippen — gratis
Badge- und ButtontextTextobjektKlicken und tippen — gratis
Preise, Maße, KleingedrucktesTextobjektKlicken und tippen — gratis
ProduktfotoTeil der PlattePunktuelle Retusche, 0,5 Credits
Hintergrund, Szene, LichtTeil der PlattePunktuelle Retusche, 0,5 Credits
Icons, Badge-Formen, Linien, PfeileTeil der PlatteRetusche oder mit eigener Form überdecken
Alles, was du selbst hinzufügstText-, Form- oder LinienobjektImmer gratis

Ehrlich zusammengefasst: Text wird Text, alles andere bleibt Bild. Das ist keine Schwäche des Exportformats, sondern genau das, was der Trennschritt leistet. Ein Tool, das nach einem einzigen KI-Durchlauf Pfeile und Icons als Vektorobjekte verspricht, beschreibt etwas anderes.

Text bearbeiten, wenn er Text ist

Textobjekte verhalten sich erwartbar: neu tippen, verschieben, drehen, skalieren, umfärben, Schrift oder Größe wechseln. Die Schriften kommen aus der Google-Fonts-Bibliothek und aus den Schriftdateien, die du in dein Markenkit hochgeladen hast — eine lizenzierte Hausschrift steht also wirklich zur Verfügung und wird nicht nachempfunden.

Wichtig ist das Ebenenpanel. Jedes Objekt trägt eine Rolle, und das Panel gruppiert danach: Headline, Subheadline, Callout-Titel, Callout-Text, Zahlen, Karten, Badge-Text, Badge-Formen, Detail-Beschriftungen, Fußzeile, Linien, Maße sowie selbst ergänzte Texte und Formen. Wählt man eine Gruppe, sind alle ihre Objekte markiert, und Schrift, Größe oder Farbe ändern sich in einem Zug. Bei einem Sechser-Set ist das der Unterschied zwischen einer Viertelstunde und zwei Stunden — Listingbilder scheitern als Satz, nicht einzeln.

Zwei KI-Aktionen erreichen, was die Textstufe nicht erreicht: Eine punktuelle Retusche übermalt einen markierten Bereich für 0,5 Credits, und „Übersetzen“ zeichnet das ganze Bild für 1 Credit in einer anderen Sprache neu — Layout, Farben und Ausschnitt bleiben, nur die Wörter wechseln. Die Auswahl umfasst dreizehn Sprachen. Rückgängig und Wiederherstellen decken die manuelle Arbeit ab, und die Arbeitsfläche speichert sich automatisch am Produkt, ein Entwurf öffnet also wieder als Entwurf und nicht als JPEG.

Was jeder Export behält

ExportGrößeTextWofür
PNG2160 × 2160PixelDer Upload in Seller Central
SVG2160 × 2160Lebender Text, Webfont-Stylesheet referenziertIllustrator, Figma, Canva
PSD2160 × 2160Rasterisiert, eine benannte Ebene je ObjektPhotoshop-Retusche, Agenturübergabe
ZIPQuelldateienPixelGanzes Set eines Produkts, bis zu 60 Dateien

Das PSD entsteht aus der Arbeitsfläche: eine Hintergrundebene, darüber je Objekt eine Rasterebene, in Stapelreihenfolge benannt nach Rolle und den ersten 28 Zeichen ihres Textes. Im Panel steht also 02 headline · Passt auf jeden 12-mm-Schlauch und nicht Ebene 14. Trennbar und maskierbar ja, neu tippbar nein. Lebenden Text hält nur das SVG. Wer pro Bild eine Datei archiviert, archiviert das SVG: Vektortext lässt sich später jederzeit rastern, gerasterter Text nie zurückverwandeln.

Zur Auflösung lohnt die Unterscheidung zwischen Herunterladen und Exportieren. Die erzeugte Datei in der Galerie misst 1024 px im Quadrat. Das liegt über Amazons genannter Untergrenze von 1.000 px für den Zoom, aber unter den 1.600 px, die Amazon empfiehlt. Das Studio exportiert mit 2160 px und damit deutlich über beiden Werten. Wenn ein Bild zählt, exportiere es, statt die Galeriedatei zu sichern.

Wer das sonst kann — und was wirklich anders ist

Ebenen-Ausgabe ist längst nicht mehr selten. Pixii hat einen „Convert to Layers“-Editor, DesignLumo exportiert PSD in Ebenen. Eine Seite, die Graflio als einziges Tool mit bearbeitbaren Ebenen ausgäbe, wäre falsch, und eine einzige Suche würde das zeigen. Der brauchbare Unterschied ist enger: woher das Layout stammt und was die zweite Änderung kostet. Graflios Layout kommt aus einem recherchierten Briefing über dein echtes Listing, seine Rezensionen und die Bestseller der Kategorie, und jede Textänderung nach der 0,5-Credit-Trennung ist gratis und sofort wirksam, weil sie ein Textfeld betrifft.

Gegenüber reinen Prompt-Generatoren ist der Abstand größer und einfacher: Dort heißt „vier Wörter ändern“ das Bild neu erzeugen, und das Modell verschiebt Dinge, die niemand angefasst haben wollte. Bei der sechsten Revision hört diese Architektur auf, günstig zu sein.

Wann du nichts davon brauchst

Sitzt das Set beim ersten Mal, exportiere das PNG und hör auf. Die Trennung lohnt ihren halben Credit, wenn der Text sich noch bewegen wird: eine korrigierte Angabe, eine juristische Einschränkung, ein Preis im Bild, ein zweiter Marktplatz in anderer Sprache, eine Aussage, die deine Kategorie nicht zulässt. Trifft nichts davon zu, spar dir den Credit. Und wenn nicht die Wörter, sondern das Foto das Problem sind, helfen Ebenen gar nicht — das ist eine Retusche oder eine bessere Aufnahme.

Häufige Fragen

Was kostet es, ein Bild bearbeitbar zu machen?

0,5 Credits pro Bild, einmalig. Danach kosten Umschreiben, Umformatieren, Verschieben und Umfärben von Text nichts. Fehlgeschlagene Aktionen werden automatisch erstattet.

Kann ich Produktfoto oder Hintergrund bearbeiten?

Nicht als Objekte. Foto, Szene, Icons und Grafikelemente bleiben in einer flachen Platte. Ein markierter Bereich lässt sich per Retusche für 0,5 Credits übermalen oder mit einer eigenen Form abdecken; das Produkt herauslösen und verschieben geht nicht.

Welcher Export hält den Text bearbeitbar?

SVG. Es schreibt die 2160-px-Fläche mit Text als echte Textelemente und referenziert das Webfont-Stylesheet, Illustrator öffnet es mit lebender Schrift. Das PSD liefert je Objekt eine benannte Rasterebene: trennbar, aber nicht neu tippbar. Das PNG ist flach.

Muss das Layout nach einer Änderung neu erzeugt werden?

Nein, genau darum geht es. Textänderungen sind lokal: Die Wörter wechseln, sonst bewegt sich nichts, und es läuft kein KI-Aufruf. Neu erzeugt wird nur, wer ein anderes Bild will.

Ist Graflio das einzige Tool mit Ebenen-Ausgabe?

Nein. Pixii hat einen „Convert to Layers“-Editor, DesignLumo exportiert PSD in Ebenen. Unterschiedlich sind die Herkunft des Layouts und der Preis einer Änderung bei geöffneter Datei.

Diese Seite stammt von Graflio — lies unsere eigene Spalte entsprechend skeptisch. Angaben zu Wettbewerbern sind deren öffentliche Informationen mit Stand August 2026 und ändern sich häufig. Vor dem Kauf prüfen.

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