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Amazon A+ Content: alle Modulmaße und wie ein Set entsteht

Die kurze Antwort

Standard-A+ setzt auf einer 970 px breiten Spalte, mit Modulbildern von 135 × 135 px bis 970 × 600 px; Premium nutzt 1464 × 600 px am Desktop plus eine eigene Mobildatei mit 600 × 450 px. Dateien: JPG, PNG oder BMP, RGB, unter 2 MB. Standard erlaubt fünf Module, Premium sieben.

A+ Content besteht aus Modulen mit festen Bildmaßen. Die meisten A+ Projekte scheitern daran, dass jemand in den falschen Pixelmaßen gestaltet und Amazon skalieren lässt. Standard-A+ läuft auf einer 970 px breiten Spalte, Premium auf 1464 px am Desktop plus einer eigenen Mobildatei mit 600 × 450 px. Graflio baut A+ Module aus demselben Brand Kit, derselben Recherche und demselben Produktfreisteller wie das Galerie-Set — dadurch passen beide wirklich zusammen.

Zwei Stufen, zwei Raster, ein häufiger Fehler

Standard-A+ steht jedem Professional-Verkäufer mit Brand Registry offen und setzt auf einer 970-px-Spalte. Premium nutzt 1464 px am Desktop und verlangt bei den Full-Width-Modulen eine separate Mobildatei: zwei Bildausschnitte derselben Idee, nicht ein zweimal skaliertes Bild.

Premium war früher nur auf Einladung und an eine Umsatzschwelle gebunden. Für 2026 wird breit berichtet, dass es kostenlos und für Brand-Registry-Händler standardmäßig aktiviert ist; genannte Bedingungen sind eine veröffentlichte Brand Story auf den markeneigenen ASINs und mehrere freigegebene A+ Inhalte in den letzten zwölf Monaten. Amazon veröffentlicht dazu keine feste Regel. Verlässlich ist nur, ob die Premium-Module in deinem A+ Content Manager auftauchen.

Der klassische Fehler: eine einzige 970-px-Datei bauen und hoffen. Ein 300 × 300 px Modul mit 11-pt-Text ist auf dem Handy unlesbar; dasselbe Layout in 600 × 600 angelegt und herunterskaliert funktioniert. In doppelter Größe arbeiten, exakt im Zielmaß exportieren.

Bildmaße der Standard-Module

Amazon ändert die Modulverfügbarkeit je Marktplatz und Konto. Nutze die Tabelle zur Planung und prüfe im Editor, bevor du final exportierst.

ModulBilderMaß je Bild
Firmenlogo1600 × 180 px
Kopfbild mit Text1970 × 600 px
Bild mit hellem oder dunklem Textoverlay1970 × 300 px
Drei Bilder und Text3300 × 300 px
Vier Bilder und Text4220 × 220 px
Vier-Bilder-Quadrant4135 × 135 px
Einzelbild links / rechts1300 × 300 px
Einzelbild mit Seitenleiste1 + 1300 × 300 px, Leiste 350 × 175 px
Einzelbild mit Highlights1300 × 300 px
Einzelbild mit technischen Daten1300 × 300 px
Vergleichstabelle1 je Produktca. 150 px quadratisch

Dateiregeln: JPG, PNG oder BMP, RGB, keine Animation, 2 MB pro Bild, mindestens 72 dpi. CMYK wird abgelehnt. Standard-A+ erlaubt bis zu fünf Module, Premium bis zu sieben.

Bildmaße der Premium-Module

Premium-ModulDesktopMobil
Full-Width-Bild mit Text1464 × 600 px600 × 450 px
Navigations-Karussell1464 × 600 px600 × 450 px
Hotspots1464 × 600 px600 × 450 px
Einzelbild mit Text800 × 600 px800 × 600 px
Doppelbild mit Text650 × 350 px650 × 350 px
Vier Bilder und Text300 × 225 px300 × 225 px
Vergleichstabelle (Varianten)200 × 225, 300 × 225 oder 488 × 700 px600 × 450 px bei der hohen Variante

Premium-Video: MP4, mindestens 960 × 540 px, bis 200 MB und 180 Sekunden. Hotspots sind die Premium-Funktion, für die sich Planung lohnt: Der Käufer tippt auf einen Bildpunkt und liest eine Spezifikation — genau die Aufgabe, die ein pixelverankerter Callout im Galeriebild übernimmt.

Wo die veröffentlichte Spezifikation unklar ist

  • Bilder der Vergleichstabelle. Die Angaben schwanken zwischen 150 × 150 px und 150 × 300 px je Produkt. Exportiere ein Quadrat mit 300 × 300 px und lass es herunterskalieren.
  • Brand-Story-Hintergrund. Ältere Dokumentation nennt 1464 × 625 px, neuere Quellen 3000 × 600 px; beides wird akzeptiert. Halte den relevanten Inhalt mittig, dann übersteht er jeden Beschnitt.
  • Dateigröße bei Premium. Quellen nennen 2 MB oder 5 MB pro Bild. Unter 2 MB ist nie falsch.

Welche Module ihren Platz verdienen

A+ ersetzt die Textbeschreibung. Ein Modul, das nur einen Bulletpoint wiederholt, kostet Scrolltiefe und bringt nichts. Vier funktionieren verlässlich: eine Vergleichstabelle, sobald du mehr als eine Variante oder Größe führst; ein Maß- oder Spezifikationsmodul überall dort, wo die falsche Größe der Retourentreiber ist; ein Material- oder Inhaltsstoffmodul bei allem, was gegessen wird oder auf die Haut kommt; und ein Anwendungsmodul für Produkte, die man wegen einer Aufgabe kauft, nicht wegen einer Merkmalsliste.

Zum Ertrag: Amazon nennt für Standard-A+ rund 5–8% und für gut gemachtes Premium bis zu etwa 20%. Das sind Amazons eigene Zahlen ohne veröffentlichte Methodik, und sie beschreiben eine Obergrenze. Für die Planung ist 3–10% bei Standard der ehrliche Korridor.

A+ aus demselben Brand Kit wie die Galerie

A+ sieht oft nach einer anderen Firma aus, weil es meist eine andere war: Die Galerie kam von einem Designer, das A+ ein halbes Jahr später von jemand anderem. Graflio liest das Live-Listing, seine Rezensionen und die umgebenden Bestseller einmal, und das Brand Kit mit Palette, Typo und Logo gilt für Galeriebilder und A+ Module gleichermaßen. Derselbe Freisteller wird wiederverwendet: Der Packshot im 970 × 600 Kopfbild ist der Packshot aus Galerieplatz drei.

Jedes Modul öffnet sich als Ebenen, und das zählt bei A+ mehr als in der Galerie, weil A+ Texte diejenigen sind, die neu geschrieben werden. Eine von der Rechtsabteilung entschärfte Aussage, ein gestrichener Preis, ein übersetztes Set für amazon.de und amazon.fr: jeweils eine Textebene, keine Neugenerierung.

Wo Graflio hilft

  • Eine Recherche, ein Brand Kit für Galerie und A+
  • Export exakt im Modulmaß, RGB, unter 2 MB
  • Editierbarer Text für Claim-, Preis- und Sprachwechsel
  • Mehrsprachige Ausgabe für die EU-Marktplätze

Wo wir nicht helfen

  • Keine Upload-API: Module setzt du weiterhin von Hand
  • Premium-Video und Hotspot-Verhalten sind Amazon-Funktionen
  • Reine A+ Tools decken mehr Module ab als wir
  • Ob du Premium-berechtigt bist, weiß nur der A+ Content Manager

Wie du entscheidest

Noch gar kein A+: mit Standard und vier Modulen beginnen — Kopfbild, Vergleichstabelle, Maße oder Spezifikationen, ein Anwendungsfall. Das ersetzt die Textbeschreibung und bringt dich auf die Premium-Spur. Standard-A+, das seit einem Jahr niemand angefasst hat: zuerst die Vergleichstabelle neu bauen, sie altert am schnellsten, weil sich das Sortiment ändert. Wenn A+ alles ist, was du brauchst, ist ein reines A+ Tool weniger Lernaufwand. Und wenn Galerie und A+ sichtbar auseinanderlaufen, ist das zuerst zu lösen: ein Brand-Kit-Problem, kein Maßproblem.

Häufige Fragen

Welche Bildgrößen braucht A+ Content?

Standard-A+ arbeitet auf einer 970 px breiten Spalte, mit Bildern von 135 × 135 px im Quadrantenmodul bis 970 × 600 px beim Kopfbild. Premium-Full-Width-Module nutzen 1464 × 600 px am Desktop plus eine Mobildatei mit 600 × 450 px. Alle Dateien in RGB, als JPG oder PNG, unter 2 MB.

Wie viele Module sind erlaubt?

Standard-A+ erlaubt bis zu fünf Module, Premium-A+ bis zu sieben. Die Verfügbarkeit hängt zusätzlich vom Marktplatz und vom Konto ab, deshalb ist die Liste im eigenen A+ Content Manager die einzig verbindliche.

Steigert A+ Content den Umsatz wirklich?

Amazon nennt rund 5–8% für Standard-A+ und bis zu etwa 20% für gut umgesetztes Premium-A+. Das sind interne Zahlen ohne veröffentlichte Methodik und sie beschreiben eine Obergrenze. Realistisch plant man bei Standard mit 3–10% mehr Conversion, mehr davon dort, wo die Textbeschreibung ohnehin nichts geleistet hat.

Ist Premium-A+ jetzt kostenlos?

Stand August 2026 wird breit berichtet, dass Premium-A+ kostenlos und für Brand-Registry-Händler standardmäßig aktiv ist, nachdem es zuvor nur auf Einladung und mit Umsatzschwelle verfügbar war. Genannt werden eine veröffentlichte Brand Story auf den markeneigenen ASINs und mehrere freigegebene A+ Inhalte in zwölf Monaten. Amazon publiziert keine feste Regel: Prüfe den A+ Content Manager statt irgendeiner Zusammenfassung Dritter, auch dieser.

Kann ich Galeriebilder als A+ Module weiterverwenden?

Direkt nicht. Galeriebilder sind quadratisch, A+ Module überwiegend quer; eine wörtliche Übernahme erzeugt Balken oder schneidet die Headline ab. Übertragen sollten sich Palette, Typografie, Icons und der Produktfreisteller selbst, damit beides als ein System liest. Das ist eine Brand-Kit-Entscheidung, und genau deshalb bringt der gemeinsame Ursprung mehr als jedes Umskalieren.

Diese Seite stammt von Graflio — lies unsere eigene Spalte entsprechend skeptisch. Angaben zu Wettbewerbern sind deren öffentliche Informationen mit Stand August 2026 und ändern sich häufig. Vor dem Kauf prüfen.

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